Fachperson in geriatrischer & psychogeriatrischer Pflege HFP: Alles über die Ausbildung
Inhaltsverzeichnis
- Was ist die Ausbildung Fachperson in psychogeriatrische Pflege HFP?
- Inhalt & Struktur der Ausbildung
- Dauer der Ausbildung
- Zuslassungsvoraussetzungen
- Wo kann ich die Ausbildung absolvieren?
- Perspektiven nach der Ausbildung
- Lohnaussicht nach der Ausbildung
- Lohntransparenz
- Warum eine Weiterbildung?
- Fazit
Zusammenfassung der Ausbildung zur Fachperson in geriatrischer & psychogeriatrischer Pflege HFP
Die Weiterbildung in geriatrischer und psychogeriatrischer Pflege HFP richtet sich an Fachpersonen im Gesundheitswesen, die sich auf die Betreuung älterer Menschen mit komplexen gesundheitlichen Herausforderungen spezialisieren möchten. Sie vermittelt fundiertes Wissen in geriatrischer Pflege, psychogeriatrischer Betreuung, Pharmakologie, interdisziplinärer Zusammenarbeit und Palliative Care. Die Ausbildung kombiniert theoretische und praktische Inhalte, darunter medizinische Grundlagen, Pflegeinterventionen und Kommunikation mit Patienten und Angehörigen.
Nach erfolgreichem Abschluss eröffnen sich Karrieremöglichkeiten in Spitälern, Pflegeheimen, spezialisierten Zentren oder in der selbstständigen Beratung. Die Lohnperspektiven sind attraktiv, mit einem Einstiegsgehalt von 70’000 bis 90’000 CHF brutto pro Jahr, das mit Erfahrung auf über 100’000 CHF steigen kann. Angesichts des steigenden Bedarfs an Fachkräften bietet diese Weiterbildung eine zukunftssichere Perspektive in einem sinnstiftenden Berufsfeld.
Was ist die Ausbildung Fachperson psychogeriatrische Pflege HFP?
Die Die Weiterbildung in psychogeriatrischer Pflege HFP ist ein wichtiger Schritt zur Erlangung des eidgenössischen Diploms. ist eine spezialisierte Höhere Fachprüfung (HFP) für Fachpersonen im Gesundheitswesen. Sie vermittelt fundiertes Wissen über die Pflege und Betreuung älterer Menschen erfordert die Unterstützung von Fachexpertinnen und Fachexperten., insbesondere von Patientinnen und Patienten mit demenziellen Erkrankungen, Depressionen oder anderen altersbedingten psychischen Störungen.
Fachexperten in geriatrischer und psychogeriatrischer Pflege arbeiten eng mit Ärztinnen, Pflegefachpersonen und Sozialdiensten zusammen. Sie gestalten individuelle Pflegekonzepte, beraten Angehörige und setzen gezielt präventive sowie therapeutische Massnahmen zur Erhaltung der Lebensqualität älterer Menschen um.
Inhalt & Struktur der Ausbildung
Die Höhere Fachprüfung Pflege (HFP) vermittelt theoretische und praktische Kompetenzen in der geriatrischen und psychogeriatrischen Pflege. Die Teilnehmenden erwerben fundiertes Wissen zu Alterskrankheiten, therapeutischen Ansätzen und rechtlichen Rahmenbedingungen. In praktischen Einsätzen und simulierten Übungen wird das Erlernte angewendet, während ein Schwerpunkt auf Kommunikation und Interaktion die Zusammenarbeit mit Patienten, Angehörigen und Teams stärkt.
Durch Fallstudien werden komplexe Pflegesituationen analysiert und die eigene Handlungskompetenz weiterentwickelt. Eine gezielte Prüfungsvorbereitung vertieft alle relevanten Themen. Ergänzende Workshops und Seminare bieten aktuelle Einblicke in die Praxis und fördern den fachlichen Austausch. Ziel ist eine optimale Vorbereitung auf die Herausforderungen der geriatrischen und psychogeriatrischen Pflege.
Theoretische Inhalte
Die theoretische Ausbildung vermittelt vertieftes Wissen in geriatrischer Pflege, Altersmedizin und psychischen Erkrankungen im Alter. Ein Schwerpunkt liegt auf der geriatrischen Syndromerkennung, die eine frühzeitige Diagnostik ermöglicht und gezielte Pflegeinterventionen erfordert. Besonders relevant sind Demenz, Depression und andere psychische Erkrankungen, die komplexe Betreuungskonzepte erfordern. Zudem erwerben die Teilnehmenden fundierte Kenntnisse in Pharmakologie und Medikation, um Wechselwirkungen und Herausforderungen der Polypharmazie sicher zu bewältigen.
Da die Pflege älterer Menschen interdisziplinäre Zusammenarbeit erfordert, sind Kooperation mit Fachpersonen und Angehörigenberatung zentrale Ausbildungsinhalte. Ergänzend werden Ethik, Recht und Kommunikation behandelt, um Patientenautonomie zu gewährleisten und fundierte Entscheidungen zu treffen. Die Palliative Care in der Geriatrie bereitet Fachpersonen darauf vor, ältere Menschen in der letzten Lebensphase bestmöglich zu begleiten.
Praktische Ausbildung
Die praktische Ausbildung fokussiert auf den direkten Umgang mit geriatrischen und psychogeriatrischen Patientinnen und Patienten. Die Teilnehmenden sammeln umfassende Erfahrung in der individuellen Betreuung und Begleitung älterer Menschen mit komplexen gesundheitlichen Herausforderungen, um Fachexpertinnen in geriatrischer und psychogeriatrischer Pflege zu werden. Dabei werden moderne Pflegetechniken und Therapieansätze eingesetzt, um eine bestmögliche Versorgung sicherzustellen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Sturzprävention und Mobilitätsförderung, da Bewegungseinschränkungen und Sturzrisiken im Alter häufig auftreten. Die Anwendung gezielter Konzepte hilft, Mobilität zu erhalten und Unfälle zu vermeiden. Ergänzend dazu finden Supervisionen und Fallbesprechungen statt, um die berufliche Handlungskompetenz weiterzuentwickeln und theoretisches Wissen direkt in die Praxis zu übertragen. Durch die Kombination aus medizinischem Fachwissen und praxisnaher Schulung sind Absolventinnen und Absolventen optimal auf die komplexen Herausforderungen in der Pflege älterer Menschen vorbereitet.
Dauer der Ausbildung
Die Weiterbildung in psychogeriatrischer Pflege HFP ist berufsbegleitend und dauert zwischen eineinhalb und zweieinhalb Jahren. Die genaue Dauer hängt von verschiedenen Faktoren ab, insbesondere vom gewählten Ausbildungsanbieter, dem individuellen Lernpensum sowie von bereits vorhandenen Vorkenntnissen und beruflicher Erfahrung.
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Absolventinnen und Absolventen den eidgenössisch anerkannten Titel „Fachexperte/-expertin in geriatrischer und psychogeriatrischer Pflege HFP“.
Zulassungsvoraussetzungen
Die Zulassung zur Höheren Fachprüfung Pflege (HFP) setzt eine abgeschlossene Ausbildung im Gesundheitswesen voraus, wobei in den meisten Fällen eine dipl. Pflegefachperson HF oder FH erforderlich ist. In manchen Fällen kann auch eine Fachperson Gesundheit EFZ mit entsprechender Berufserfahrung zugelassen werden. Zudem ist eine mehrjährige Berufserfahrung in der Pflege älterer Menschen erforderlich. Je nach Institution können auch Berufserfahrungen aus angrenzenden Bereichen wie der psychiatrischen Pflege anerkannt werden. Manche Anbieter verlangen zusätzlich eine praktische Tätigkeit im Bereich der geriatrischen oder psychogeriatrischen Pflege während der Weiterbildung. Die Aufnahme kann über ein spezifisches Aufnahmeverfahren erfolgen, das Eignungstests, Interviews oder eine Nachweispflicht über bereits erworbene Fachkompetenzen umfassen kann.
Wo kann man die Ausbildung zur Fachperson in geriatrischer und psychogeriatrischer Pflege HFP absolvieren?
OdASanté
OdASanté ist die nationale Organisation der Arbeitswelt für Gesundheitsberufe in der Schweiz. Sie koordiniert die Höhere Fachprüfung (HFP) und stellt sicher, dass die Ausbildungsinhalte den aktuellen Anforderungen im Gesundheitswesen entsprechen.
Höhere Fachschule Gesundheit (HFG)
Die HFG bietet praxisnahe Weiterbildungen im Gesundheitsbereich, darunter die HFP in geriatrischer und psychogeriatrischer Pflege. Die Ausbildung kombiniert Theorie, Praxis und interdisziplinäre Zusammenarbeit, um Fachpersonen optimal auf die Betreuung älterer Menschen vorzubereiten.
Schweizerisches Institut für Geriatrie und Gerontologie
Dieses Institut ist auf die Forschung und Ausbildung im Bereich der Altersmedizin spezialisiert. Es vermittelt wissenschaftlich fundiertes Wissen und praxisnahe Kompetenzen für die geriatrische und psychogeriatrische Pflege und fördert den Austausch zwischen Fachkräften und Experten.
Detaillierte Informationen zu Kosten, Inhalten und Aufnahmeverfahren sind direkt bei den Anbietern erhältlich.
Perspektiven nach der Ausbildung
Nach der höheren Fachprüfung HFP eröffnen sich vielfältige Karrieremöglichkeiten im Gesundheitswesen. Absolventinnen und Absolventen arbeiten in Spitälern, geriatrischen Abteilungen, Pflegeheimen und Langzeitpflege-Einrichtungen, wo sie ältere Menschen mit komplexen gesundheitlichen Herausforderungen betreuen und deren Lebensqualität sichern. Zudem bieten psychogeriatrische Zentren spezialisierte Einsatzmöglichkeiten für die Betreuung von Menschen mit Demenz und anderen altersbedingten psychischen Erkrankungen. Auch die Beratung und Schulung von Angehörigen sowie Pflegepersonal ist ein wichtiges Berufsfeld.
Wer sich weiterentwickeln möchte, kann sich für leitende Funktionen qualifizieren, beispielsweise als Stationsleitung oder Heimleitung. Zudem gibt es Möglichkeiten zur Spezialisierung in Fachberatungen, zur Übernahme von Lehrtätigkeiten oder zur Weiterbildung im Bereich Palliative Care oder Gerontologie.
Lohn Geriatripflege: Gehalt nach der Ausbildung in der Schweiz
Der Lohn in der Geriatriepflege liegt nach der Ausbildung je nach Institution und Tätigkeit zwischen 70’000 und 90’000 CHF brutto pro Jahr. Mit zunehmender Berufserfahrung und Spezialisierung, etwa in Demenzbetreuung oder Palliative Care, kann das Gehalt auf über 100’000 CHF brutto jährlich steigen.
Sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich gibt es regionale Unterschiede, da der Lohn in der Geriatriepflege stark vom Arbeitgeber, der Erfahrung und Zusatzqualifikationen abhängt. Besonders gefragte Fachbereiche bieten bessere Gehaltschancen.
Die Lohnentwicklung in der Geriatriepflege zeigt, dass Fachkräfte mit einer höheren Fachprüfung Pflege (HFP) nicht nur solide Einstiegsgehälter haben, sondern auch langfristig attraktive Karrieremöglichkeiten und steigende Einkommen erwarten können. Wer sich gezielt weiterbildet, kann seinen Lohn in der Geriatriepflege nachhaltig optimieren.
Lohntransparenz
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Warum eine Weiterbildung in der geriatrischen Pflege?
Durch den demografischen Wandel steigt der Bedarf an qualifizierten Fachkräften in der geriatrischen und psychogeriatrischen Pflege. Die Weiterbildung bietet sinnstiftende Aufgaben, verbessert die Lebensqualität älterer Menschen und ermöglicht ein möglichst selbstbestimmtes Leben.
Zudem eröffnen sich attraktive Karrierechancen in Spitälern, Pflegeheimen und spezialisierten Einrichtungen. Mit vertieftem Wissen in Demenz, Alterspsychiatrie und Geriatrie werden Fachpersonen zu gefragten Experten und sichern sich eine zukunftssichere Perspektive in der Pflege.
Fazit
Die Weiterbildung zum/zur Fachexperten/-in in geriatrischer und psychogeriatrischer Pflege HFP ist ideal für Gesundheitsfachkräfte, die sich auf Pflege und Betreuung älterer Menschen mit psychischen Erkrankungen spezialisieren möchten.
Diese Weiterbildung bietet eine verantwortungsvolle Tätigkeit, exzellente Berufsaussichten und attraktive Gehälter. Wer eine Karriere in der geriatrischen Pflege anstrebt, profitiert von dieser spezialisierten Höheren Fachprüfung Pflege (HFP).
Job als Fachperson in geriatrischer & psychogeriatrischer Pflege HFP
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